Der Mann mit dem Notenblatt

Eine Kurzgeschichte in Noten.


Anmerkungen:

  1. Dies ist keine Erzählung in der Ich-Form.
  2. Ich bitte um Verständnis, wenn ich die Geschichte nicht erläutere.
  3. Kopfhörer empfohlen (der Smartphonelautsprecher verzerrt die Lautstärkerelationen).
  4. Ich habe 3 sehr kurze Nächte und in diesem Moment 18 Stunden Arbeit hinter mir. Jeden Fehler werfe man mir nach.

37 Gedanken zu „Der Mann mit dem Notenblatt

  1. Du berührst
    Wie wunderbar es beginnt mit Harmonie, so melodisch die Töne, es ist als tanzten sie im Einklang.. Nur kurz… Dann scheint sich eine Disharmonie einzustellen, die Töne irritieren, sie überdecken das harmonische Schwingen, dann die Seele schreit, alles scheint dramatisch, sie versuchen sich erneut einzuschwingen.. Die Töne, die Seelen.. … Dann leise sehr leise… Frieden….
    Ich danke Dir von Herzen, lieber Stefan
    Luale

    Gefällt 4 Personen

  2. Guten Morgen Stefan

    Der Mann lebt zuerst in Harmonie, wenn auch etwas schwerer Harmonie, villeicht fehlt ihm einfach die Leichtigkeit des Seins. Dann gerät er ins stolpern, versucht sich immer wieder aufzurappeln. Ihn überfällt das Grauen, kurze Stille, aber nur so kurz dass man sich nicht ängstlich fragt ob es das Ende war. Wieder ein aufrappeln, mit vielen kleinen stolpern, als hätte er das Ziel zu seiner ihm bestimmten schweren Harmonie zurückzukehren.

    Ich wünsche dir einen ruhigen Freitag, nach den letzten anstrengenden Tagen und schicke dir liebe Grüße.
    Nati 🙂🐾🍀

    Gefällt 2 Personen

    1. Hallo Nati,

      deine Nacherzählung passt ausgesprochen gut zur musikalischen Geschichte. Ich danke dir von Herzen für dein Einhören und -fühlen!

      Noch liegt einiges an, aber ich hoffe das Wochenende wird dann ruhiger. Vielen Dank!

      Hab einen schönen Tag, liebe Grüße an dich! 🙂 🐾

      Gefällt 1 Person

      1. Sie haben mich wiedererkannt, habe sie gerade gefüttert. Bin dann mit Haily an der Leine und mit Distanz raus, vielleicht kann ich sie nach und nach aneinander gewöhnen. 🐕🦆
        Danke, und dir auch einen schönen Abend! 💫🙂🐾

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  3. Primär spüre ich hier sehr viel Wärme. Es gibt einiges an Friktionen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sich hier das Denken am Fühlen reibt, oder ob es einfach verschiedene Gefühlslagen sind. Ich habe so eine Vermutung, dass sich das vielleicht auch nicht wirklich auseinanderhalten lässt. Bemerkenswert finde ich, dass die Musik eigentlich nie wirklich aus dem Takt gerät, obwohl es beim ersten Hören so wirken könnte. Vielleicht ist es etwas, das zum „seelischen Strickmuster“ gehört. Sehr fein finde ich den Schluss – ein sanft-vornehmes Sich-zurück-nehmen.

    Mit dem Haily-Quartet kann ich mich auf Anhieb sehr anfreunden – das ist klasse. 🙂

    Mit klangvollen Grüßen zum erfreulichen Tag 🐻

    Gefällt 1 Person

    1. Das Spüren von Wärme überrascht mich, aber ich will es damit nicht leugnen. Wie oft schon hast du meine Musik besser erkannt als ich. Was die Reibung von Denken und Fühlen anbelangt, könntest du wiederum Recht haben. Wenn auch die Musik nicht denkend geschrieben ist (außer musikalisch denkend), so wird es diese Friktion wohl in der Geschichte geben, ja, zweifelsfrei, und ja, vermutlich agieren sie miteinander, sich beeinflussend, sich reibend, nach harmonischer Ruhe suchend. Über die Bedeutung des Gleichtakts, den du bemerkst, rätsle ich hingegen; der war mir überhaupt nicht bewusst.

      Was das Haily Quartet anbelangt, bin ich nun ob deines Satzes sehr unsicher, aber ich gehe davon aus, dass du die Namen der Musiker entschlüsseln konntest 🐾, zumal dieser Name in diesem Blog ja nicht unbekannt ist. Das Quartett lag die ganzen Stunden des Komponierens neben mir 🥰 und hat fleißig geschlossenen Auges seinen Part geprobt 😴

      Von Herzen meinen Dank, lieber Random. Ich wünsche dir einen schönen Abend, und grüße dich herzlich! 🙂

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      1. Ja, genau diese Fellnasen-Hommage durch den Namen des Quartetts und seiner Mitspieler finde ich sehr charmant. 🙂

        Wo, genau, die fließende Grenze zwischen „heraushören“ und „hineinhören“ verläuft, ist ja eh immer schwer zu sagen. So ist das wohl auch mit meinem Eindruck, dass die Musik nie wirklich aus dem Takt gerät. Es gibt für mein Empfinden nicht diesen Moment des verunsicherten Suchens, wenn jemand den Tritt wieder finden muss. Was sich nach „stolpern“ anhört wirkt auf mich daher eher wie ein bewusstes kurzfristiges Ausbrechen – vielleicht, um die durch die erwähnte Friktion entstandene Spannung abzubauen.

        Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

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      2. 😊🐾

        Die Wärme hat ja auch Diana gespürt. Und zu dem „nicht aus den Takt gerät“ merkte ein italienischer Musikerkollege heute Nachmittag an: „… this kind of uniform motion in four and three beats which exchange in different figures …“ Es muss also etwas dran sein. Das mit dem Spannung abbauen ist für mich ein spannender Lerneffekt, denn bewusst habe ich das nicht gemacht.
        Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße an dich! 🙂

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  4. Lieber Stefan, es berührt, es bewirkt etwas in mir..da ist viel Bewegendes, Aufgewühltes, Dramatisches, Unruhiges…dann wieder Beruhigendes, Tröstendes, Sanftes..ganz leise zum Schluss, wie ein stillschweigendes Miteinander und Verstehen…
    Liebe Grüße dir und eine erholsame Zeit
    Ariana

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    1. Liebe Ariana,
      dass es berührt und sogar etwas bewirkt, bedeutet mir viel.
      Ja, in der Geschichte passiert so einiges, das hast du sehr einfühlsam gehört.
      Von Herzen meinen Dank. Auch dir eine gute Zeit, und liebe Grüße an dich! 🙂

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