Schlafes Vergessen wünscht‘ ich…

Und wie ist deine Schlafqualität so?

(Bitte mit Kopfhörer oder großen Lautsprechern. Auf dem Smartphone ist die Hälfte der Musik sonst nicht zu hören.)

18 Gedanken zu „Schlafes Vergessen wünscht‘ ich…

  1. In Schlaf einzutauchen, kann manchmal durchaus schwieriger sein. Darauf spielt die hypnotisierende Musik vielleicht an?

    Aber das Auftauchen ist oft ein Thriller. Morgens meistens aus dem REM-Traumschlaf gerissen zu werden, bedeutet für mich, aus einer anderen Welt in die Wachzeit zu treten bzw. oft rücksichtslos getreten zu werden. In den ersten Sekunden dominieren noch die Bilder der manchmal bizarren Traumwelten, die jedoch auf ihre Weise absolut real sind. Genauso real, wie mein Tageswachbewusstsein. Beide Welten sind nur unterschiedliche mentale Zustände. Das Vergessen im Schlaf ist ja nur temporär. Temporär sind wir anders, ist die Welt anders, doch wir dürfen oder müssen wieder zurück. Oft werten Menschen den Traum ab, weil sie in jener Welt kaum Kontrolle über sich selbst haben. Hm. Haben wir denn wirklich Kontrolle über uns und die Welt im Tageswachbewusstsein?

    Und funktioniert luzides Träumen? Manchmal gelingt mir das. Doch dann bin ich wohl eher schon auf der Schwelle zum Aufwachen. Solche Kontrolle im Traum scheint mir wie ein Oszillieren zwischen zwei Welten, ein hin und her Hüpfen über einen mysteriösen Abgrund.

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    1. Das Nocturne habe ich eigentlich nicht programmatisch begonnen, aber dann doch bemerkt, was über die unbewusste Schiene hineingeriet… Ja, die letzten Monate ist die Sache mit dem Schlaf etwas problematisch. Und das Vergessen im Schlaf, wie du schreibst, oft nicht vorhanden; was vergessen werden will, äußert sich im Schlaf auf seine Weise, in Bildern und Albträumen… Wir haben in dieser Hinsicht nur wenig Kontrolle über uns, weder Tags noch Nachts, da hast du Recht.

      Luzides Träumen soll manchen schon zu einem positiv gefestigten Inneren verholfen haben. Irgendwie finde ich es aber auch spannend, die Zügel mal aus der Hand zu geben.

      Liebe Grüße an dich!

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  2. Das Anhören deines Nocturnes ist echt ein großes, sich tief einprägendes Erlebnis für mich !
    Es ist einmal in seiner Stimmung für mich überraschend. Zur Ruhe komme ich dabei nicht.
    In dieser Erwartung hatte ich es erst mal gestern Abend angehört.
    Es ist, wie wenn etwas ständig nachklingt und man von immer wiederkehrender Gedanken und Erlebnissen nicht abschalten kann, ja zweimal richtig aufschreckt.
    Ein Rumoren bis ins Unbewusste?
    Zu Coronazeiten kenne ich diese Art des Einschlafens.
    Aber ich bin normalerweise reich beschenkt mit einem wohlig-tiefen Schlaf und freu mich abends richtig darauf, in den Schlaf abzutauchen.
    Ungewohnte Geräusche können mich allerdings wecken.
    Mit deinen Noten ist es noch mal spannender, das Stück zu verfolgen.
    Deine kurzen Stücke haben eh den Vorteil für mich, dass ich sie auch gleich öfters höre.
    Lieben Dank für diese Möglichkeit! Liebe Grüße , Petra

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    1. Es freut mich, liebe Petra, dass dich das Stück bewegt! Du hast es wunderbar erfasst und in all deinen Schilderungen ganz treffend ausgedrückt, bis hin zum „Rumoren bis ins Unbewusste“. Es ist faszinierend, wie sehr du dich einhörst und einfühlst. Ich danke dir! 🙂

      Liebe Grüße an dich!

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  3. Mehr oder weniger leide ich mein ganzes Leben schon an Schlafstörungen. Die letzten Jahre ist es leider immer schlimmer geworden.
    Deine Musik zeichnet für mich etwas ab, wie ich es oft erlebe. Die leisen Töne so wunderschön beruhigend, in den Schlaf gleitend, kurz vor dem Einschlafen und dann plötzlich wieder wach, aufgeschreckt durch äußere Geräusche oder lärmende Gedanken im Kopf. Bei dir sind es die lauteren Töne, die das für mich widerspiegeln.
    Liebe Grüße Ariana

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  4. Hallo Stefan, ich beginne, deine Stücke sehr zu schätzen. Ich mag es, wie du es schaffst, gewisse Gefühle und Stimmungen treffend und ohne viele Umschweife in kurze, prägnante Kompositionen zu fassen.

    Ich habe außerdem eine technische Frage dazu, und meine (zugegeben nicht sehr ausführliche ;)) Recherche konnte mir die Antwort darauf nicht liefern. Das können doch unmöglich (alles) echte Instrumente sein, oder? Welches Programm/welche Programme nutzt du denn zur Produktion? Oder liege ich komplett daneben?

    Ich danke dir jedenfalls schon jetzt für deine Antwort. 🙂

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  5. Ich möchte noch sagen, falls das für dich von Interesse ist, dass deine Musiksprache für mich unmittelbar verständlich ist. Das ist nicht oft der Fall. Ich höre nur selten Musik, weil es mich anstrengt. Zu oft ist das, was ich hören muss oder soll, nicht im Einklang mit dem, was ich brauche, und es belästigt mich.

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